Weihnachtliche Kurzgeschichte über die Einsamkeit und ein Lächeln: der kleine Stern

Es war Heiligabend, und hoch oben am Himmel funkelten die Sterne. Einer von ihnen, ein ganz kleiner, fühlte sich traurig. „Ich bin zu klein, um gesehen zu werden“, seufzte er.

Da hörte er ein leises Weinen von der Erde. Ein Mädchen stand am Fenster und wünschte sich, dass seine Mutter, die weit weg arbeiten musste, heute bei ihm wäre. Der kleine Stern beschloss, all seinen Mut zusammenzunehmen. Er leuchtete heller als je zuvor, so hell, dass das Mädchen zu lächeln begann. „Kleiner Stern, kannst du meiner Mama sagen, dass ich sie lieb hab? Ich wünschte, sie könnte bei mir sein.“, flüsterte es.

Und tatsächlich – weit entfernt blickte die Mama in den Himmel, sah den ungewöhnlich strahlenden Stern und wusste, dass ihr kleines Mädchen an sie dachte. Sie lächelte und flüsterte leise: „Kleiner Stern, sag meinem Mädchen, dass ich sie ganz groß lieb hab‘ und in meinen Gedanken bei ihr bin!“ Beide mussten lächeln, denn sie spürten jeweils die Anwesenheit der anderen, trotz der großen Entfernung.  

Von diesem Abend an wusste der kleine Stern: Auch das Kleinste kann Großes bewirken, wenn es in Liebe vom Herzen kommt.

 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen

ein wundervolles, besinnliches und fröhliches Weihnachtsfest !

Genießen Sie die Feiertage und

tanken Sie Kraft für das baldige neue Jahr !