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Fortbildungsverpflichtung

19.05.2020

Aufgrund der Situation durch COVID-19 wird die Fortbildungsverpflichtung für das Kalenderjahr 2020 für alle Berufsberechtigten um 50% reduziert.

Was ist unter Fortbildung zu verstehen?

Fortbildung im Sinne des Bilanzbuchhaltungsgesetzes ist die nachgewiesene Teilnahme an Veranstaltungen, die die neuesten berufseinschlägigen Entwicklungen zum Zweck der Vertiefung der fachlichen Kenntnisse vermitteln.

Umfang der Verpflichtung

Das Bilanzbuchhaltungsgesetz 2014 schreibt für die bestellten Berufsberechtigten den Nachweis jährlicher Fortbildung im Mindestausmaß von 30 Lehreinheiten für Bilanzbuchhalter und von je 15 Lehreinheiten für Buchhalter und Personalverrechner vor.
Eine Lehreinheit hat die Mindestdauer von 45 Minuten.

Verletzung des Nachweises der Fortbildungsverpflichtung

Wird der Nachweis der Fortbildungsverpflichtung nach Aufforderung zwei Jahre hintereinander nicht erfüllt, so liegt eine Verwaltungsübertretung des Bilanzbuchhaltungsgesetzes (§ 61 Abs. 3 BiBuG 2014) vor, die mit einer Geldstrafe bis zu € 5 000,- bedroht ist. Verwaltungsstrafbehörde ist die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde.

Nähere Informationen finden Sie unter wko.at.

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