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Die Unfallversicherung

08.05.2018

Das Leben ist voller Höhen und Tiefen – nicht selten resultieren Tiefen auch aus Unfällen, die abgesehen von massiven gesundheitlichen auch existenzbedrohende finanzielle Unfallfolgen nach sich ziehen.  

Häufig stellt man sich die Frage: … ist eine private Unfallversicherung überhaupt sinnvoll?

Wer sich das Risiko eines selbständigen oder auch angestellten Bilanzbuchhalters/Controllers  vor Augen hält, wird versucht zu sagen: … selbstverständlich! … und liegt damit genau richtig.

Tatsächlich deckt gerade die private Unfallversicherung das finanzielle Risiko von Unfallfolgen zum wesentlichen Teil ab, denn die AUVA bietet nur einen „Arbeits-Unfallschutz“, also lediglich einen Unfallschutz auf dem Weg von Ihrer Wohn- zu Ihrer Arbeitsstätte, während der Ausübung Ihrer beruflichen Tätigkeit sowie auf dem Weg von Ihrer Arbeits- zu  Ihrer Wohnstätte. 

Während Arbeitsunfälle für Ihren Berufsstand deutlich weniger als 10 % der Unfälle ausmachen, spielen die wesentlich häufiger auftretenden Freizeitunfälle die entscheidende Rolle – genau derartige Unfälle sowie deren Folgen gilt es durch eine private Unfallversicherung abzusichern. 

Bausteinsystem

Primär gilt das Prädikat „wertvoll“ für das Kernstück einer Unfallversicherung, nämlich die Kapitalleistung bei einer Unfall-Invalidität. Selbstverständlich gibt es auch in der Unfallversicherung zahlreiche weitere, mehr oder weniger sinnvolle Bausteine, die sich nicht einfach in einen Topf werfen lassen, für die aber eine individuelle Anpassung notwendig erscheint.

Die „Unfall-Invalidität“ oder den „Unfall-Todesfall“ abzusichern, bietet unübersehbare Vorteile, mit den finanziellen Folgen eines Unfalls zu Recht zu kommen. Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen keine Berufsunfähigkeits-Rente mehr abschließen können, wird auch der „Unfall-Rentenbaustein“ seine Berechtigung haben. Der „Unfallkosten“-Baustein umfasst Such- und Bergungskosten und die vielen von der Sozialversicherung nicht abgedeckten sonstigen Kosten rund um einen Unfall.

Danach verlieren die Bausteine aber häufig schon an Bedeutung für die private Risikovorsorge: „Unfall-Taggeld“, „Knochenbruchpauschale“, „Kummergeld“, „Spitalgeld“ und vieles mehr aus der Trickkiste der Marketingabteilungen decken kein existenzzerstörendes Risiko für Sie ab oder werden nur in Ausnahmefällen oder als prämienfreie Erweiterungen erstrebenswert erscheinen.

Progression und Gliedertaxen

Zentrale Qualitätskriterien einer Unfallversicherung finden sich im Kleingedruckten, und niemals in den Prospekten zu einer Unfallversicherung. Dazu zählen die vereinbarte Progression und die hinterlegten Gliedertaxen.
Die Progression, eine an sich gute Idee, um für höhere Invaliditätsgrade auch höhere Leistungen bereitzustellen, wird in gängigen Vergleichen häufig völlig ignoriert, stellt sie doch eine wesentliche Möglichkeit dar, die Unfallversicherung ideal auf den Versicherungsnehmer anzupassen.
Die vereinbarte Gliedertaxe bewertet jeden Körperteil mit einem bestimmten Leistungs-Prozentsatz. Hier zeigt sich, wie unterschiedlich die einzelnen Anbieter Verletzungen an einem Finger, einem Bein oder einem Auge bewerten - entsprechend früher erhält man hier deutlich höhere oder sogar volle Summenleistungen.  

Worauf sonst noch besonders zu achten ist …

Wie so oft sind es Feinheiten bzw. Details, die über Leistung oder Nicht-Leistung der Unfallversicherung entscheiden:
Der Mitwirkungsanteil von Vorerkrankungen stellt den häufigsten Streitpunkt vor dem OGH in Sachen Unfallversicherung dar. Wir haben hier exklusive Alleinstellungsmerkmale geschaffen, wo praktisch der gesamte Anbietermarkt extrem benachteiligende Regelungen für an Unfällen und Unfallfolgen mitwirkende Vorerkrankungen vorsieht.

Allfällige Bewusstseinsstörungen im Vorfeld eines Unfalles können bei so manchem Anbieter dazu führen, dass der Versicherungsnehmer trotz Unfallfolgen nur eine geringere oder gar keine Leistung erhält. Einschränkungen bis hin zu einem völligen Ausschluss im Falle von Bewusstseinsstörungen sind am Markt durchaus üblich.
Schlussendlich spielt auch die Abwicklungskompetenz des Versicherungsmaklers eine wesentliche Rolle: Unfall-Versicherungsleistungen zu bearbeiten ist eine Spezialistenaufgabe, die nicht jedermann gleichwertig erbringen kann.

All dies gilt es zu berücksichtigen, um für allfällige (Freizeit)Unfälle bzw. deren finanzielle Folgen gerüstet zu sein.


Gerne stehen wir Ihnen in sämtlichen Fragen rund um Ihre Unfallversicherung zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf bzw. Ihr Email.

Kontakt:

VERAG Versicherungsmakler GmbH
MMag. Michael Degen
Eroicagasse 9
1190 Wien

Telefon: +43 1 370 26 16
Email:    office@verag.at
Website: www.verag.at

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